Death Proof

Unterschiede zwischen den Frauengruppen

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  • Arlene/Butterfly und Abernathy/Abbie sind »final girls«: Sie sehen Mike zuerst, nehmen ihn als Bedrohung wahr. Sie sind gewissermassen Aussenseiterinnen und verweigern ihren Partnern den Geschlechtsverkehr.
  • Während Arlene sich auf den Lap Dance einlässt, gibt Abbie die Parole aus, Mike zu töten.
  • Im ersten Teil sind die Frauen betrunken, sie lassen sich auf Mike ein und sind lokale Möchtegern-Stars, die sich vor allem mit Musik auskennen (sie sind mit dem Barkeeper ebenbürtig). Sie spielen eine Rolle (»Butterfly«).
  • Im zweiten Teil sind die Frauen auch »Gearheads«, d.h. sie kennen sich mit Autos aus und fahren auch Muscle Cars. Zudem kennen sie die Filmgeschichte dieser Autos, wissen also auch um ihre symbolische Bedeutung.
  • Metafiktion ist Zoë im zweiten Teil tatsächlich Stuntfrau, währen Kurt Russell nur einen Stuntman spielt.
  • Die erste Gruppe stirbt nachts durch eine Frontalkollision, die zweite wird tagsüber von hinten angegriffen.
  • Die zweite Gruppe versteht die Verfolgungsjagd als symbolischen Sexualakt und kehrt ihn um.

Spiel mit Verweisen

Tarantino baut spielerisch Verweise auf seine anderen Filme ein – über Fussmassagen, den Handyklingelton und Zigarettenmarken bis zum Pussy Waggon.

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Weiterführende Materialien

  1. Dierk Haasis: Tödlicher Feminismus
  2. Die final-girl-Theorie / Präsentation dazu
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